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Was war das den heute? Nach einer katastrophalen ersten halben Stunde und einem auch in der Höhe verdienten 1-4 Rückstand gegen den Tabellen 10. aus Brücken sah vieles nach einem weiteren Rückschlag im Aufstiegsrennen aus. Doch dank einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang konnte man die Partie noch drehen und letztlich als Sieger vom Platz gehen. Vielleicht nochmal ein wichtiger Denkzettel zur rechten Zeit oder einfach der Verschleiß nach den vielen Spielen der letzten Tage und Wochen. Doch groß Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Bereits am Dienstag, 30.04.2019 muss man um 19 Uhr bei der 2. Mannschaft des FC Oberafferbach antreten. Auch dort wird es eine schwere und kräfteraubende Aufgabe werden, bevor die Nachholspiele sowie der anstrengende April endlich gelaufen sind.

Mit ein paar Änderungen in der Startelf ging unsere Elf als Favorit in das Heimspiel gegen Viktoria Brücken II. Doch statt der gewohnten Offensivstärke im ersten Durchgang sah man sich plötzlich stark zurückgedrängt. Den Gästen merkte man an, dass sie sich einiges für heute vorgenommen haben. Dazu wirkte das Brückener Team auch frischer und Gedankenschneller. So konnten sie nach 6. Minuten mit einem Schuss aus 16 Metern ins Eck in Führung gehen. Auch danach hatten wir größte Mühe, die Offensivaktionen der Gäste in den Griff zu bekommen. Allerdings schafften wir es auch erste Chancen zu kreieren. Eine davon nutzte schließlich Peter, der in der 16. Minute mit Hilfe des Innenpfostens den Ausgleich markieren konnte. Der Jubel war noch nicht ganz verstummt, da klingelte es wieder in unserem Kasten. Nach einem Angriff über die Außen musst der Stürmer nur noch den Fuß hinhalten (17.). Nur zwei Minuten später erhöhten die Gäste sogar auf 1-3. Gefühlt war zu diesem Zeitpunkt jeder Angriff der Brücker auch ein Treffer. Doch es sollte tatsächlich noch schlimmer kommen. In der 25. Minute schafften wir es erneut nicht entscheidend zu klären, waren bei jeder Ballberührung der Gäste einen Schritt zu spät und so stand es plötzlich 1-4. In Worten: Eins-zu-Vier. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Nach dem guten Auftritt keine 48 Stunden zuvor gegen Schimborn folgte die wohl mit schlechtesten 30 Minuten dieser Saison. Oder war dieser kräftezerrende Auftritt der Grund dafür? Glücklicherweise fand man nach dem vierten Gegentreffer endlich rein in die Partie und übernahm fortan das Geschehen. Leider verpassten wir es in der Folge trotz zum Teil 100%-iger Möglichkeiten den Anschluss wiederherzustellen. Dies sollte erst kurz vor der Pause durch Bogdan gelingen, wobei auch hier der Brücker Verteidiger fast noch auf der Linie klären konnte. Mit einem enttäuschenden 2-4 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel hatten wir einiges gut zu machen und wollten uns gemeinsam aus dieser misslichen Lage befreien. Mit dem ersten guten Angriff im zweiten Durchgang war es Nikola am zweiten Pfosten, der das 3-4 erzielen konnte. Unser Druck wurde nun immer größer und so war das 4-4 nach 50. Minute die logische Konsequenz. Erneut konnte sich Bogdan in die Torschützenliste eintragen. Wir machten im Anschluss weiter Druck und erspielten gute Möglichkeiten. Allerdings fehlte der letzte Pass und man musste zudem immer aufpassen, dass die Brücker nicht per Konter erfolgreich waren. Zwar hatte man die Gäste im zweiten Abschnitt besser im Griff, dennoch birgten die Angriffe über die schnellen Außenspieler immer wieder Gefahr. Nach knapp einer Stunde sollten wir dann das erste Mal in Führung gehen. Bogdan mit seinem dritten Treffer am heutigen Nachmittag drehte die Partie endgültig und die erste Erleichterung war spürbar. Kurz darauf wurde Adrian im Strafraum bei seinem Abschluss am Fuß getroffen und so entschied der Unparteiische folgerichtig auf Strafstoß. Da der gefoulte nach einem ungeschriebenen Fußballgesetz nicht selbst schießen sollte, übernahm Peter die Verantwortung und erzielte seinen 32. Saisontreffer. Nach gut 70 Minuten merkte man dann auch dem letzten an, dass die vielen Spiele zuletzt sowie die schwere Partie vom Freitag doch ordentlich in den Knochen steckten und die Partie wurde wieder schwächer. Glück hatten wir zudem nach 80. Minuten, dass es nach einem vermeintlichen Foulspiel in unserem Strafraum keinen Foulelfmeter für die Gäste gab. Das schönste Tor des Tages und den letztlichen 7-4 Endstand bescherte uns dann Niko, der eine Vorlage von Peter bärenstark ins obere lange Eck einschweißte. Damit siegten wir nach der bitteren Niederlage gegen Schimborn II verdient gegen Viktoria Brücken II, auch wenn uns die Gäste doch einiges abverlangten und ein sehr unangenehmer und starker Gegner waren.

Auch wenn sich unsere Jungs jetzt mal eine Pause verdient hätten, geht es nahtlos am Dienstag mit dem glücklicherweise letzten Nachholspiel weiter. Um 19 Uhr sind wir zu Gast beim FC Oberafferbach II. Natürlich müssen auch dort irgendwie wieder drei Zähler her, auch wenn es sicher auch nicht leichter wird als heute. Was der FCO II für ein unangenehmer Gegner sein kann mussten wir bereits im Hinspiel erfahren und heute auch unser Aufstiegskonkurrent aus Rottenberg, welcher zur Pause nur ein 1-1 erreicht hat und die Entscheidung erst Mitte der 2. Halbzeit herbeiführen konnte. Wir sind also gewarnt und hoffen mit einigen frischen Kräften nach dem Spiel am Dienstag weiterhin alles selbst in der Hand zu haben.

SVK – Viktoria Brücken II 7-4 (2-4)

SVK: Felix Fischer – Kevin Helmis, Kai Englert, Andreas Ebert – Christian Huth – Felix Rustige (28. Adrian Rus), Andreas Hock, Peter Kampfmann, Mathias Hasselberg (23. Nikola Gries) – Marc Schuhmacher, Bogdan Rus

Ersatz: Chris Grünewald, Thomas Maier, Stefan Schnetter

Tore: 0-1 (6.), 1-1 Peter Kampfmann (16.), 1-2 (17.), 1-3 (19.), 1-4 (25.), 2-4 Bogdan Rus (42.), 3-4 Nikola Gries (47.), 4-4 Bogdan Rus (50.), 5-4 Bogdan Rus (59.), 6-4 Peter Kampfmann (66., FE), 7-4 Nikola Gries (86.)

Schiedsrichter: Oliver Meister (Vorwärts Kleinostheim)

Zuschauer: 60

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